G&L

G&L - Wie Alles begann...Anfang der 60er Jahre, von seinem Arzt gewarnt sich nicht zu viel Stress aus zu setzen und seine Gesundheit zu schonen, entschließt sich Leo Fender 1965, die Firma Fender Musical Instruments an CBS zu verkaufen. Einen Teil des Geldes, dass er für den Verkauf der Fender Company von CBS erhielt, investierte Leo Fender in ein großes Stück Land, welches seine Lage gleich neben der alten Fender Fabrik hatte. Die anschließend dort entstandenen Industrie Gebäude vermietete er an mehrere kleine Firmen. Um Leo Fender eine Ehre zu erweisen, benannte die Stadt Fullerton die Straße, die an seinem Grundstück vorbei führte Fender Avenue. Einige Gebäude nutzte Leo für seine eigene Firma, CLF Research, CLF stand für Clarence Leo Fender. Hier designte und baute er Instrumente für die Firma Music Man. Die Zusammenarbeit zerbrach aber gegen Ende der 70er Jahre. Leo wollte unbedingt in der Musik Branche bleiben und dieses mal auf eigene Faust eine Firma eröffnen.1979 fragte Leo Fender seinen langjährigen Freund und Mit-Designer der Stratocaster, George Fullerton, ob er mit ihm die Firma G&L Musical Instruments gründen wolle. Fullertons Name sollte seitens Leo Fender selbstverständlich im Firmennamen enthalten sein, schließlich kannte und vertraute man einander seit über 30 Jahren. Das Designen und Produzieren der ersten G&L Instrumente begann somit 1980 in den alten CLF Research Gebäuden. Die gesamte Musikwelt war geschockt, als Leo Fender im März 1991 starb. An seinem letzten Lebtag stellte er den letzten G&L Prototypen fertig.Bevor er starb, wollte Leo Fender jedoch die Zukunft von G&L, seinen Mitarbeitern und seiner Familie sicher stellen, er wollte wissen und sichern, dass sein Traum, die besten Instrumente der Welt zu bauen auch weiter verwirklicht wird. Seine Frau Phyllis teilte diese Ansicht und man wählte die Firma BBE Sound, mit der man bereits einige Zeit zuvor in Gesprächen war und deren Geschäftsführer John C. McLaren in den Augen Leos in der Lage wäre, die Geschäfte im Sinne Fenders weiter zu führen. McLaren, der Leo sehr bewunderte und sich seinerseits eine Zukunft von G&L im Sinne Leo Fenders vorstellen konnte, nahm die Offerte an und die Firma wurde an BBE Musical Instruments übertragen. George Fullerton war bis zu seinem Tod als ständiger Berater tätig und Leos Witwe Phyllis ist weiterhin involviert. Heute wird die Produktion im Sinne Fenders weiter geführt und selbst das kleine private Labor von Leo, in dem er viele Ideen umsetzte, ist nach wie vor unberührt und so vorhanden, wie an seinem letzten Tag. In der Produktion steckt nach wie vor viel Handarbeit, so wird beispielsweise noch von Hand lackiert! Es gibt keine Lackierstraße! Dennoch fließt auch moderne Technik in die Produktion, wie etwa eine PLEK Maschine zur optimalen Einstellung der Instrumente. History meets Moderne!